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“Gehe nicht deinen Begierden nach und halte dich von deinen Lüsten zurück;
denn wenn du deiner Seele das Wohlgefallen an den Lüsten gestattest, so wird sie dich zum Gespött deiner Feinde machen.”
(Sirach* 18:30-31)
“Der Gerechte aber, wenn er frühzeitig stirbt, wird in Ruhe sein.
Denn ehrenvolles Alter ist nicht das hochbetagte, und nicht wird es bemessen nach der Jahre Zahl. Weisheit unter den Menschen ist das rechte graue Haar, und ein unbeflecktes Leben ist das rechte Alter.”
(Die Weisheit Salomo* 4:7-9)
Predigten

In das Himmelreich durch den Friedensweg der Liebe

Geliebte des Herrn!
Ich, der Diener der Christengemeinde Kowel Wassili Makarus.
Ich grüße Sie mit den Worten unseres Herrn Jesus Christus:


Friede sei mit euch!

Wassili Makarus

DER FRIEDE DER LIEBE – das ist das Reich Gottes, welches im Herzen des geistig vollkommenen Menschen lebt. In ihm herrschen die Liebe, die Gerechtigkeit, der Friede und die Freude im Heiligen Geist. Das ist ein stabiler Zustand der Seele, in dem es keine Phasen der Bosheit und keine Veränderungen des Denkens gibt.


DER FRIEDENSWEG DER LIEBE ist nicht das Gleiche wie der Weg des Friedens und der Liebe.

DER FRIEDENSWEG DER LIEBE – das ist der Prozess des Erreichens des Friedens der Liebe, des Erreichens des inneren Friedens, den nur Gott dem Menschen aufgrund seiner ständigen Gebete schenken kann. Indem er sich beim Erreichen der Gefühle des Friedens vervollkommnet, wird der Mensch geistig so stark, dass niemand und nichts seine innere Ruhe verletzen kann, weil in einem solchen Menschen die ewige Liebe herrscht.

Die Apostel von Jesus Christus predigten das Wort und der HERR unterstützte sie und bestätigte das Wort der Predigt durch die darauf folgenden Zeichen. Genau so begleitet Gott auch die Worte der Predigten der Christengemeinde Kowel mit vielen Wundern und Zeichen. Das Ziel unserer Predigten ist es, dass alle uns nahe stehenden und entfernte Menschen den Weg Gottes erkennen – Den Friedensweg der Liebe. Dieser Weg ist Ewiglich. Gott Selbst* geht immer diesen Weg. Gott offenbarte das schon im Paradies, nachdem Adam gesündigt hatte. Da kleidete Gott Adam barmherzig in Kleidung aus Fell, um seine Nacktheit zu bedecken. Den Friedensweg der Liebe offenbarte in Seiner Eigenen Person auch der Sohn Gottes, Jesus Christus. Er zeigte diesen Weg, indem Er Sich Selbst aus freiem Willen, das Herz voller Liebe, als Opfer darbrachte für unsere Sünden. Und sogar als Er litt, bewahrte Er die Gefühle des Friedens der Liebe. Deshalb konnte Er zu Gott dem Vater für die beten, die ihn gekreuzigt hatten, indem Er sprach: „Vater! Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lukas 23:34).**

Die Bibel teilt die Menschen nicht nach Religionen und Konfessionen. Sie macht allerdings eine konkrete Teilung zwischen den Bösen und den Gerechten. Darüber sagte Jesus Christus im Matthäus-Evangelium 13:47-50: „das Himmelreich gleicht auch einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und alle Arten von Fischen zusammenbrachte, das sie dann, als es voll war, ans Ufer heraufzogen; und sie setzten sich nieder und lasen die guten in Gefäße zusammen, aber die faulen warfen sie hinaus. So wird es am Ende der Weltzeit sein: die Engel werden hinausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern und sie in den Feuerofen werfen: da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein

Hier ist die Erklärung für dieses Gleichnis:

"Erstens: Das Netz, das ins Meer geworfen wurde – das ist das Himmelreich, Das mit dem Kommen von Jesus Christus auf die Erde in diese Welt gekommen ist.

Zweitens: Fische jeder Art – das sind die Menschen, die sich zu verschiedenen Religionen bekennen, obwohl sie die gleiche Bibel lesen. Im Netz, das heißt, im Himmelreich, befindet ihr alle euch jetzt schon, die ihr euch wegen Gott und wegen des Evangeliums der Sünden enthaltet.

Drittens: Als das Netz gefüllt war, zogen sie es an das Ufer – das bedeutet, dass am Tage des Jüngsten Gerichts die Werke der Gerechten gezeigt werden, die die Gebote des Evangeliums erfüllen, und die Taten der Bösen, die zwar einige Gebote erfüllen, aber in ihrem Herzen böse bleiben. Und obwohl sie mit den Gerechten in die gleiche Kirche gehen, werden die Bösen aus der Mitte der Gerechten am Tage Jüngsten des Gerichtes ausgesondert, wie man den schlechten Fisch vom guten trennt.

Viertens: Das Gute wurde in Gefäße gesammelt – das bedeutet, dass Gott die Gerechten in Sein Ewiges Reich aufnimmt, weil sie in sich alles Böse besiegt haben, das die Menschheit von Adam und Eva geerbt hat. Im Markus-Evangelium 7:20-23 spricht Jesus darüber so: „Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, Diebstahl, Geiz, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Neid, Gotteslästerung, Stolz, Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.“ Aber die Gerechten verunreinigen sich nicht, weil sie in sich die Begierden und weltliche Lüste besiegt haben. Sie haben ihre Kleider mit dem Blute von Jesus Christus gewaschen und deshalb können sie nicht sündigen. Sie sind für Gott die Seinigen geworden, sie sind heilig, wie auch Jesus Christus heilig ist, das heißt, Er ist unberührt vom Bösen. Sie sind errettet, weil sie sich von ihren Sünden errettet haben. So erfüllt sich die Prophezeiung über Jesus Christus und Seine Menschen: „Er wird Sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1:21b).

Letztens: Die faulen warfen sie hinaus. Das Faule – das sind die Menschen, die nicht wünschten, den Friedensweg der Liebe zu gehen; über diese Menschen wird gesagt: „Den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen“ (Römer 3:17-18a). Sie wollten nicht das Recht auf den Baum des Lebens erlangen. Sie wünschten nicht, den wiedereröffneten Weg zum Baum des Lebens zu erkennen, der inmitten des Paradieses Gottes steht, deshalb sind sie fleischlich geblieben, denn: „offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Haß, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch habe zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben“ (Galater 5:19-21e).

"Wollen wir weiter analysieren, wofür die erste Welt von der Sintflut vertilgt wurde. In dem ersten Buch Mose 6:5-7a steht geschrieben: „Da aber der HERR sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, da reute es Ihn, daß Er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte Ihn in seinem Herzen, und Er sprach: Ich will die Menschen, die Ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis auf das Vieh und bis auf das Gewürm und bis auf die Vögel unter dem Himmel; denn es reut Mich, daß Ich sie gemacht habe.

In dem ersten Buch Mose 13:13b lesen wir: „Aber die Leute von Sodom waren böse und sündigten sehr gegen den Herrn.“ Dafür wurden sie durch das Feuer vom Himmel vernichtet.

Über diese Welt sagte Gott durch den Propheten Jesaja: „Ich werde die Welt für ihre Schlechtigkeit und die bösen Menschen für ihre Sünden bestrafen und dem Hochmut der Stolzen werde Ich ein Ende machen und die Arroganz der Unterdrücker demütigen“ (Jesaja 13:11).

Aus allen oben genannten Beispielen sehen wir, dass das Böse der Hauptgrund für das Elend der Menschheit ist und sogar für den Untergang der Zivilisation. Deshalb lasst uns gut zueinander, barmherzig und mitfühlend sein. Wir wollen die Gebote Gottes erfüllen: „Ehre Vater und Mutter; und: du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Matthäus 19:19b).

Gesegnet seien alle, die an das glauben, was im Evangelium geschrieben steht. Erforscht das Evangelium und durch das Evangelium werdet ihr den Ewigen Weg Gottes erkennen – Den Friedensweg der Liebe! Und wenn ihr die Kraft des Friedens der Liebe lieben werdet und auf dem Friedensweg der Liebe gehen werdet, so werdet ihr in das Ewige Leben hineingehen, wie es geschrieben steht: „Wir wissen, daß wir aus dem Tode in das Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben; wer den Bruder nicht liebt, bleibt in dem Tode“ (1. Johannes 3:14d).

Im Namen Jesus Christus, für alles sei Ruhm dem Großen Gott dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist! Amen!




* Abweichend von der Rechtschreibenorm im Deutschen und im Russischen werden stellenweise im gesamten Text einige Eigenschaftswörter (Adjektive), die im Zusammenhang mit Gott und Christus stehen, auf Wunsch des Autors groß geschrieben.

**Es wird empfohlen, die angezeigten Bibelstellen in der Bibel parallel zu dem entsprechenden Text in diesem Buch zu lesen. Durch das Lesen der angeführten Zitate festigen Sie Ihren Glauben.

Für die Zitate wurden verschiedene deutsche Bibelübersetzungen benutzt, um die Bedeutung des Originaltextes der russischen Übersetzung der Bibel genauer wiederzugeben. Die Mehrzahl der Zitate ist in der alten Rechtschreibung wiedergegeben.

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